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Westfassade der Kirche (1868)

Kolorierte Lithografie von 1834

Fürstenhaus (1906)

Geschichte

Hervorgegangen aus einer intakten mittelalterlichen Klosteranlage, ist Schulpforte nicht bloß eine Schule, sondern ein historischer Ort, der jährlich unzählige Touristen anzieht und offizieller Bestandteil der Straße der Romanik ist. Bestaunt werden nicht nur der malerische Kreuzgang, die Kirche mit ihrer eindrucksvollen Westfassade oder der Park mit seinem alten Baumbestand, sondern auch die ehemalige, über Jahrhunderte gewachsene Schulbibliothek und die Gedenktafeln, die daran erinnern, dass berühmte Leute wie Nietzsche, Ranke, Fichte und Klopstock hier einst zur Schule gegangen sind.

1137

Gründung des Zisterzienserklosters Sanctae Mariae ad Portam.

1543

Kurfürst Moritz von Sachsen gründet in dem 1540 säkularisierten Kloster eine Landesschule.

1815

Schulpforte wird nach den Napoleonischen Kriegen preußisch.

1935

Umwandlung in eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt (NPEA) mit altsprachlichem Zweig.

1945

Auflösung der NPEA (April) und Wiedereröffnung der Schule (Oktober).

1949

Erste größere Zahl von Mädchen an der Schule, die bis dahin eine reine Jungenschule war. Allmähliche Reduzierung der Jahrgänge hin zu einer vierklassigen Oberschule.

1959

Sozialistische Erweiterte polytechnische Oberschule, bis 1967 mit altsprachlichem Unterricht.

1981

Einrichtung von Sprachen-Spezialklassen.

1982

Einrichtung von Musik-Spezialklassen.

1990

Schulpforte wird wieder Gymnasium in Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt.

1992

Einrichtung des Naturwissenschaftlichen Zweiges und damit die Vervollständigung des Gesamtprofils der Schule, das seitdem die drei Zweige Musik, Sprachen und Naturwissenschaften umfasst.

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